Tutorial Regelungstechnik
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1. Einleitung

Regelungsprozesse sind die Grundlage für die Automatisierungstechnik. Es gibt kaum einen technischen Bereich, in dem Regelungen (und Steuerungen) nicht eingesetzt werden. Aus praktischer Erfahrung mit regelungstechnischen Texten u.a. aus den Bereichen Antriebstechnik, industrielle Prozessleittechnik und Kraftwerksleittechnik weiß ich, dass es auf Dauer nicht genügt, die grundlegenden Benennungen der Regelungstechnik nur zu kennen. Um auch unklar formulierte Texte sachlich und terminologisch richtig und zuverlässig übersetzen zu können, sollten technische ÜbersetzerInnen regelungstechnische Wirkungsabläufe nachvollziehen können und grundsätzlich wissen, wie die einzelnen Komponenten einer geregelten Anlage zusammenwirken.

Mit diesem Tutorial möchte ich interessierten Kolleginnen und Kollegen, aber auch Studierenden des Ingenieurwesens und der Sprachwissenschaft, zunächst einen Überblick über die einschlägigen Normen zur Regelungstechnik geben. Bekanntlich sind Normen wertvolle Helfer, wenn es darum geht, sich mit Definitionen von Benennungen vertraut zu machen.

Anschließend werden der grundsätzliche Aufbau und die Wirkungsweise einer Regelung beschrieben sowie die Benennungen der wichtigsten Komponenten und Größen erläutert. Einfache Schaltpläne sollen die wirkungsmäßigen Zusammenhänge veranschaulichen, die für praktisch alle Regelkreise gelten. Schließlich folgt eine alphabetische Aufstellung mit rund 370 Einträgen in Deutsch und Englisch, teilweise mit Erläuterungen. Diese Aufstellung soll Übersetzern und Ingenieuren sowie Studierenden helfen, die einschlägige englische Fachterminologie in der Regelungstechnik kennenzulernen. Kompliziert wird die Sache allerdings dadurch, dass in der amerikanischen und zum Teil auch in der englischen Fachliteratur Benennungen verwendet werden, die von der in IEC-Veröffentlichungen und Euronormen üblichen Terminologie abweichen. Hierauf wird unter Punkt 7. Bemerkungen zur englischen Terminologie näher eingegangen. In der alphabetischen Fachwortliste, die in beiden Sprachrichtungen durchsucht werden kann, sind die entsprechenden englischen Benennungen durch den Zusatz (US) bzw. (GB) gekennzeichnet.

2. Einschlägige Normen

Die Regelungstechnik und Steuerungstechnik wird in der Normenreihe DIN 19226 behandelt, die folgende Normen umfasst:
DIN 19226 Teil 1 Leittechnik; Regelungstechnik und Steuerungstechnik; Allgemeine Grundbegriffe
... usw.

Weitere behandelte Punkte:

3. Aufgabe der Steuerung und Regelung
4. Komponenten der Regelungstechnik
(mit einer Abbildung)
5. Die wichtigsten Größen im Regelkreis
6. Zusammenwirken der Komponenten im Regelkreis
(mit einer Abbildung)
7. Bemerkungen zur englischen Terminologie (mit einer Abbildung)
Alphabetischer Fachwortschatz Regelungstechnik Deutsch-Englisch
mit rund 370 Einträgen und Erläuterungen (die Suche ist in beiden Sprachrichtungen möglich).

Das Tutorial Regelungstechnik umfasst insgesamt 17 DIN-A-4-Seiten und kann als Einzelplatzlizenz zum Preis von € 29,75 gegen Rechnung bestellt werden. Das Dokument wird per E-Mail als WORD-Datei mit Rechnung geliefert. Der Empfänger sollte sicherstellen, dass die E-Mail nicht automatisch als SPAM in den SPAM-Ordner geschoben wird.
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Es folgen 2 Probeseiten:

Fachwortschatz Regelungstechnik
Deutsch-Englisch
(1. Seite)

Abbild n, thermisches

replica, thermal

Ablaufsteuerung f

sequential control

Abschwächung f (von Signalen)

attenuation

abtasten v
(erfassen, messen: Signal, Zustand usw.)

sample v, scan v

Abtasten n
(Abtastung: von Signal, Zustand usw.)

sampling
(the process of measuring a physical quantity at finite intervals, usually at equal intervals of time)

Abtaster m (auch: Abtastglied n)
(ein Glied, welches ein Signal zu festgelegten Zeitpunkten erfasst)

sampling element, sampler

Abtastgeschwindigkeit f

sampling rate, scanning rate

Abtastintervall n

sampling interval

Abtastregler m

sampling controller

Abtastregelung f

sampling control

adaptive Regelung f

adaptive control

Additionsstelle f

s. Summierstelle

Aktor m
(Stellglied wie z. B. Relais, Magnetventil; auch optisches oder akustisches Signalelement)

actuator

Aktorik f (Teilgebiet der Automtisierungstechnik

actuator technology

Amplitudengang m

amplitude response

analog adj

analog, analogue (GB)

Analog-Digital-Umsetzer m

analog-to-digital converter

analoge Regelung

analog closed-loop control

analoges Signal

analog(ue) signal

ändern v
(z.B. die Motordrehzahl)

vary v, change v
(e.g. the motor speed)

Anfangswert m

initial value

Anlaufzeit f

response time

Anregelzeit f (auch: Anschwingzeit) (Regelkreis)
(Zeit, die nach einer Sollwert- oder Störgrößenänderung vergeht, bis der Wert der Regelgröße erstmalig den Toleranzbereich des Endwertes erreicht)

rise time, build-up time

Ansprechzeit f

response time

Anstiegsantwort f (beim D-Regler)

ramp(-function) response

Anstiegsfunktion f

ramp function

Arbeitsbereich m

operating range, working range

Arbeitspunkt m

operating point

aufbereiten v (einen Messwert)

condition (a measured value (signal))

Aufgabengröße f

final controlled variable

Aufgabengröße f

command (an input variable established by means external to, and independent of, the feedback control system. It sets, is equivalent to, and is expressed in the same units as the ideal value of the ultimately controlled variable) (US)

Aufgabenwert m

desired value, ideal value (US)
(value of the final controlled variable which the operator desires to obtain in the steady state from the control system)


(Seite 14)

Sollwert-Istwert-Vergleich m

setpoint/actual value comparison

Sollwerteinsteller m

setpoint adjuster, setpoint setter

Sollwertgeber m

setpoint generator

Sollwertvorgabe f

setpoint input, setpoint entry, setpoint setting

Sollzustand m

desired condition, specified condition

Speicherglied n

storage element

speicherprogrammierbare Steuerung
(Abkürzung: SPS)

programmable (logic) controller
(abbreviation: PLC)

Sprungantwort f

step (function) response

Sprungfunktion f

step function

Stabilität f

stability

Statik f

droop (US)

Statik f
(bleibende Regeldifferenz)

load regulation
(the offset resulting from a no-load to full-load change) (US)

Stellantrieb m (auch: Steller)
(dient zur direkten Einwirkung auf eine Regel- oder Steuerstrecke. Er verstellt das Stellglied, sofern es mechanisch betätigt wird.)

actuator
(the portion of a final controlling element in a control system that furnishes the power to change the valve plug position in response to a signal received from the automatic controller. The actuator may also position louvres and dampers.)

Stellantrieb, elektrischer
(z.B. Elektromotor, mit Getriebe, Tauchspulsystem)

electric actuator
(e.g. electric motor drive, solenoid relay, silicon controlled rectifier)

Stellantrieb, hydraulischer
(z.B. Stellkolben)

hydraulic actuator
(e.g. oil-operated cylinder)

Stellantrieb, mechanischer

mechanical actuator
(e.g. the handwheel on a valve)

Stellantrieb, pneumatischer
(z.B. Membranantrieb)

actuator, pneumatic
(e.g. a spring-return diaphragm actuator)

Stellbereich m
(Bereich, innerhalb dessen die Stellgröße einstellbar ist)

correcting range
(the interval between the extreme values of the correcting variable)

Stelleingriff m (auch: Regeleingriff)
(korrigierender Eingriff der Regelung mit dem Ziel, die Regeldifferenz zu verringern oder zu beseitigen)

corrective action, control action
(the error signal initiates a corrective action (die Regeldifferenz bewirkt einen Stelleingriff; ... leitet einen Stelleingriff ein))

Stelleinrichtung f (auch: Stellgerät)
(Einrichtung, bestehend aus dem Stellantrieb oder Steller und dem im Eingang der Regelstrecke liegenden Stellglied)

final controlling equipment, correcting unit (GB)
(the unit combining the motor element and correcting element in a process control system)

Steller m (auch: Stellantrieb)
(Bau- oder Funktionseinheit, in der aus dem Reglerausgangssignal das Signal der Stellgröße gebildet wird. Das Ausgangssignal dient zur Ansteuerung des nachgeschalteten Stellglieds. Der Steller entfällt, wenn das Reglerausgangssignal direkt zur Ansteuerung des Stellglieds verwendet werden kann)

actuator

Stellglied n
(das am Eingang der Regelstrecke liegende Glied, das dort in den Massen- oder Energiefluss eingreift)

final control(ling) element
1. (the device that directly changes the value of the manipulated variable of a control loop)
2. ...
3. ...


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